(Frei-)Räume — IG Kultur

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(Frei-)Räume

Kulturrisse 02/2007

Trotz der Besetzungen der 1980er und 1990er Jahre in Österreich, die einige soziokulturelle Zentren dem unnötigen Leerstand oder der Abrissbirne entrissen haben, ist die Nutzung leerstehender Räume nicht als Alternative zu überteuerten Mietwohnungen und Obdachlosigkeit gesellschaftlich anerkannt.

VorRisse

VorRisse

EinRisse

Die tatsächlichen Verhältnisse sind widersprüchlicher …

Ein Interview mit Ilker Ataç und ein Kommentar von Bülent Küçük Die tatsächlichen Verhältnisse sind widersprüchlicher... Soziale Konflikte und politische Frontstellung im Vorfeld der Wahlen Ende Juli in der Türkei
Oppositionen

Raum artikulieren. Einige Vorbemerkungen zum Verhältnis von Sozialität und Spatialität

Stefan Nowotny und Gerald Raunig Nehmen wir Leibniz ernst, so wäre davon auszugehen, dass so etwas wie Raum nur „ist“, indem er artikuliert wird. Die Vorstellung einer „Realität des Raumes an sich selbst“ führt dagegen letztlich zur Unterschiedslosigkeit aller Zustände.
Oppositionen

Räume verändern. Das Ladyfest als feministische Raumpraxis

Bettina Mooshammer und Eva Trimmel Soziale Räume definieren sich im Unterschied zu physischen Räumen über die Prozesse, die zu ihrer Entstehung beitragen. So sollen in der Raumproduktion am Ladyfest Frauen, Lesben und Transgender die Möglichkeit haben, ihren Raumanspruch selbstverständlich umzusetzen.
Oppositionen

Revolution als Prozess. Der Kampf um „Freiräume“

Robert Foltin Es handelt sich immer um ein ambivalentes, ein Spannungsverhältnis zwischen außerhalb der Normalität und nicht-kommerziell leben auf der einen Seite und der Vereinnahmung durch Institutionen auf der anderen Seite.
Oppositionen

25 Jahre andersrum. Die Rosa Lila Villa an der Linken Wienzeile 102

Marty Huber Der Moment der Besetzung war günstig, denn die Stadtregierung hatte wenig Bock auf Krawall und erfand die Befriedungstechnik namens „Instandbesetzung“.
Oppositionen

Raumbesetzung in Amsterdam. Eine praktische Darstellung einer praktischen Sache

K. Ploeg Mit Zange, Schraubenzieher, Flipperkarte, Motorflex, eigens angefertigten hydraulischen Geräten und natürlich dem Brecheisen werden beinahe jeden Sonntag Türen aller Art gebrochen. Die Tür dieses Sonntags verlangt nach Geduld und starken Nerven...
Oppositionen

Für eine europäische Wohnrechtsbewegung. Die Wohnrechtsbewegung in Spanien und der Kampf um ein Recht auf Wohnraum

vdevivienda.net Artikel 47 der spanischen Verfassung besagt, dass alle BürgerInnen das Recht haben, Obdach zu genießen. Die Wohnrechtsbewegung klagt die zuständigen Institutionen an, weil sie dieses Recht nicht garantieren.
Oppositionen

Lokale PolitikerInnen: Blind für freiwillige Arbeit!

Josip Rotar Die prekäre Situation künstlerischer Freiräume in Slowenien am Beispiel des Art Center in Moravske Toplice. Aus einer kleinen Hütte war ein Zentrum mit großen Studios, einer Bibliothek, einer Küche, einem Computerzimmer und einem Raum für KünstlerInnen entstanden.
Sputniks Exits

Windschiefe Paralleluniversen

Marty Huber sputnik exits
Sputniks Exits

Die leibhaftige Devianz

Radostina Patulova sputnik exits
Kunstpraxen

Den öffentlichen Raum als Freiraum erobern

Ingolf Erler Anmerkungen zum Konzept der Gemeinwesenarbeit und ihrer Potenziale für eine Neukonstituierung sozialer Räume anlässlich des Seminars Lernort-Engagement in Strobl.
Kunstpraxen

Wien, Istanbul und retour. Zum ersten türkischen Frauenfilmfestival in Wien.

Gülçin Körpe Aus der Not eine Tugend machend, rief eine Gruppe von Frauen 2003 in Istanbul die Frauenfilmkooperative Filmmor ins Leben und schuf dadurch einen Ort, der es Frauen seither ermöglicht, ihren Ansichten zu teils stark tabuisierten Themen eine (dokumentar-)filmische Form zu verleihen.
Kunstpraxen

Global Security Alliance. Von der Freiheit der Kunst zur Sicherheitskunst

Konrad Becker „Global Security Alliance“ bietet als Sicherheitsdienstleistungsunternehmen ein breites Spektrum von Systemlösungen und Einzelanwendungen für vielfältige sicherheitskulturelle Anforderungen.
Kunstpraxen

„Die Kunst trägt ihre Aussage in sich selbst“. Oder: Das dekorative Element der Anpassung – eine künstlerische Intervention und ihre Folgen

Tanja Boukal und Harald Mahrer Klar ist, dass sich das „Politische“ nicht zu Unrecht einen Platz in der Welt der Kunst erstritten hat und diesen berechtigter Weise nicht so einfach wieder räumt. In einer laut Eigendefinition „offenen, freien“ Kulturinitiative sollte dafür jedenfalls Platz sein.
Kunstpraxen

Von der Liebe zur Kunst und den Gesten des Zeigens. Zwei aktuelle Beiträge zur Dekonstruktion des Mythos von der Neutralität künstlerisch-musealen Ausstellens

Jens Kastner In der Regel tun Ausstellungen so, als wären sie neutrale Flächen. Und als würden auf dieser Grundlage Dinge präsentiert, die dann für sich selbst sprechen. Aber dem ist nicht so.
Kulturpolitiken

Ein Jahrhundert der Kreativität? Des Kanzlers gefährliche Drohung

Gerald Raunig Über das kulturelle Feld hinausgehend stellt sich die Rede vom „Jahrhundert der Kreativität“ als Symptom einer gesellschaftlichen Transformation größeren Ausmaßes dar.
Kulturpolitiken

Ein Arbeitstraum. MigrantInnen in Selbstorganisationen kooperieren...

Vlatka Frketić Schon der Aufteilung der Partizipierenden in SOMs, NGOs und Kunst-/KulturproduzentInnen ist eine Arbeitsteilung, eine Teilung von sozialen und anderen Kompetenzen und damit auch eine Teilung von erreichbaren Öffentlichkeiten inhärent.
Fokus

Faktum Flohmarkt

Elisabeth Mayerhofer, Paul Stepan
KRRRRRISSE

Arbeiten kann tödlich sein!

Lisl Steger krrrrrisse
Kosmopolitiken

Ein Museum ohne Sammlung. Das Maison des Civilisation set de l’Unité Réunionnaise auf Réunion

Francoise Vergès Das MCUR wurde nicht ausgehend von einer Sammlung geplant, sondern aus dem Bedürfnis und dem Willen, einen Raum für Begegnungen, Auseinandersetzung und Interpretation zu ermöglichen.
Kosmopolitiken

„Es gibt immer neue Kämpfe…“. Medienaktivismus in Ost-Asien Teil 2: Südkorea

Gabriele Hadl 1987 war es vorbei mit der Militärdiktatur in Südkorea, nicht zuletzt durch breit angelegten Protest mit gut informierten, organisierten und kommunizierenden Multitudes. Seither wird der Sozialvertrag neu verhandelt. Und auch darin spielen Kommunikation und Medien eine zentrale Rolle.
Kosmopolitiken

Magna Charta der internationalen Kulturpolitik. Die UNESCO Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Andrea Ellmeier Die UNESCO Konvention ist ein Blatt Papier und muss – um wirksam zu werden – zunächst einmal „mit Leben erfüllt“ werden. Und diese Belebung wird von zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeiten nachhaltig eingefordert werden müssen, damit sich die staatlichen Bürokratien an die Konvention auch tatsächlich erinnern.
 
 

Erhältlich in folgenden Buchhandlungen:

  • a.punkt, 1010 Wien
  • Walther König, 1070 MQ
  • Anna Jeller, 1040 Wien
  • Phil, 1060 Wien
  • Leporello, 1010 Wien
  • Lentos, Linz
  • Pro qm, Berlin
  • b_books, Berlin

 

Kulturrisse -

Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik

 

seit 1996

Oppositionen
gegenhegemoniale Konzepte und Unternehmen im zivilgesellschaftlichen Bereich

Kulturpolitiken
kritische Kommentare zu neuesten Entwicklungen der Kulturarbeit, Kulturpolitik, Kulturfinanzierung und der Kulturverwaltung

Kunstpraxen
Schlaglichter auf gelungene künstlerische Interventionen

Kosmopolitiken
Andocken an Diskurse jenseits der Grenzen des Nationalismus

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