Sonstige. (Misslungener) Versuch, ein subjektives Szenario über Kulturarbeit in der EU zu kreieren — IG Kultur

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INHALT 04/2006

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Kulturrisse Ausgaben 04/2006 Kunstpraxen Sonstige. (Misslungener) Versuch, ein subjektives Szenario über Kulturarbeit in der EU zu kreieren
 

Sonstige. (Misslungener) Versuch, ein subjektives Szenario über Kulturarbeit in der EU zu kreieren

Christine Schöffler und Peter Blakeney

Wir haben hier versucht, durch logbuch-artige Versatzstücke ein subjektives Szenario über Kulturarbeit in der EU zu kreieren. Das ist misslungen – auf dem gegebenen Textraum bleiben es nur einzelne Aspekte, die nicht das erstrebte schizophrene Gesamtbild reflektieren können. Nur gute Schriftsteller schaffen es, einem lesenden Publikum die Gleichzeitigkeit vom Putzjob, einer Vereinsversammlung zur Rettung der eigenen gefährdeten Unterkunft-cum-Subkultur und dem Tippen dieses Textes nach Ablauf der Deadline mit steifen Fingern vor Augen zu führen.
"Kulturarbeit" ist der Ausgangspunkt, weil sie unsere Herkunft im Sinne von Ausbildung und Talenten bezeichnet, aber nicht nur in diesem Bereich formen sich Lebens- und Arbeitsweisen, die sich vom vorgegebenen Status Quo wegbewegen (müssen) – und gemeint sind damit nicht nur Nationalstaatsgrenzen.

-BLIEP!-

august 2001 – anruf aus wien beim IND, niederländischer Immigratie- und Naturalisatie Dienst (englisch sprechend) ich bin in österreich eine so genannte freiberuflich tätige bildende künstlerin, also eine form von selbständiger. als solche bin ich in österreich sozialversichert und werde ich versteuert. ich würde gerne als künstlerin eine zeitlang in die niederlande gehen. was muss ich tun, was sind die bedingungen, um mich unter diesen umständen legal in den niederlanden aufzuhalten? stille. (englisch) wer ist in den niederlanden ihr arbeitgeber? ich selbst. so würde ich das eben gerne auch in den niederlanden machen. meine frage war eben, was zu beachten ist, an welche stellen muss ich mich wenden, um mich unter diesen umständen legal in den niederlanden aufzuhalten. moment bitte, ich versuche hier jemanden zu finden, der diese frage beantworten könnte. wer sagten sie war ihr arbeitgeber....? minutenlanges warten. jemand anders am apparat sagt irgendwann etwas wie "you are austrian? maybe you just go there and see..." ansonsten: bitte versuchen sie es nochmals morgen, im moment kann ihnen niemand eine auskunft geben. das gleiche wiederholt sich beim morgigen anruf. nach vielen durchstellungen und langen wartezeiten rät mir eine eingeweiht klingende stimme, dass ich mich in der niederländischen botschaft bei einem bestimmten herrn (niederländischer name) melden solle, er wäre ein experte in solchen fragen und könne mir vielleicht weiter helfen. der ebenfalls schwierig zu erreichende herr – mit charmantem akzent deutsch sprechend – meint, dass es keine eindeutige antwort auf meine fragen gibt. alles was er mir sagen könnte, ist, dass es mir passieren kann, dass mich nach 3 monaten die (ausländer?) behörden nach einem nachweis für ausreichende mittel zum lebensunterhalt fragen würden (jaaa, die magischen drei monate!). ansonsten rät auch er mir, erst einmal hinzufahren...
was/wie viel sind ausreichende mittel? aus holland? kann meine existenzielle unsicherheit nicht, wie auch in österreich, mein kaffee bleiben, sprich: soziale absicherung kann ich da ja eh auch nicht beanspruchen, ist mir das sozialschmarotzertum – gottbewahre! – doch schon im geburts- und heimatland verwehrt! trotzdem halte ich mich dort (noch?) legal auf... lustig: die bringen mich tatsächlich erst auf den gedanken, dass da eventuell im notfall was staatlich absicherndes möglich wäre – warum sorgen sie sich sonst so um mein einkommen? schließlich sieht man nicht tausende obdachlose und bettelnde EU-bürgerInnen auf der straße (obwohl, vielleicht müsste man nachfragen). was passiert, wenn ich den nachweis nicht bringen kann? ist dafür (als selbständige) eine (österreichische?) einkommenssteuererklärung zulässig, die ja aber erst üblicherweise in den jahren darauf gemacht wird? wie kann ich mich versichern? BIN ICH TATSÄCHLICH DIE ERSTE, DIE SICH UND DER AUSLÄNDERBEHÖRDE SOLCHE FRAGEN STELLT? im geiste sehe ich hunderte sich in ihren amsterdamer ateliers ob meiner gewissenhaften kleinbürgerlichkeit vor lachen krümmende EU-künstler und künstlerinnenm – und fahre einfach los. www.ind.nl


-BLIEP!-

Die Ausflüge ins Fremdenrecht etwa sollen auf keinen Fall die weit dramatischere Situation von Flüchtlingen bagatellisieren. Wer sich jedoch mit diesen Gesetzen auseinandersetzt, auseinandersetzen muss, kann darin auch den Fingerabdruck jener Gesellschaft erkennen, in deren rechtlichen Rahmenbedingungen man/frau sich ansonsten demokratisch repräsentiert oder zumindest mitspracheberechtigt wähnte. Diesen Gesetzen folgend hätte ich mit all meinen persönlichen, wirtschaftlichen und beruflichen Vorgaben keine Niederlassungsberechtigung in Österreich, also fühle ich mich dort auch nicht wirklich erwünscht und sowieso nicht heimisch. Für den/die Drittstaatsangehörige/n (der/die jede/r ja theoretisch und ab der Grenze auch praktisch immer ist) wird dieses Gefühl exponentiell zur geografischen Entfernung, kulturellen Diversität und diversen internationalen Abkommen reeller. Insofern ist Andersdenken und -handeln ein vorgegaukelter Luxus der Legalen, den sich der/die "gute", also arbeitswillige, leitkulturhörigseinmüssende (siehe Fremdengesetz) AusländerIn nicht leisten kann. Es bedarf jedoch für den/die InländerIn auch (noch) keiner Kriminalität, um sich des engen "Spielraums" ebenso bewusst zu werden.

-BLIEP!-

Wasn’t it Peter Weibel who once said something about "those living on the border, see the problems coming first...?" I haven’t crossed any radical borders. Geographic nor professional. Wish we had time. I believed this professional schizophrenia was to be the norm of the globalized individual in the global village. Are we too busy trying to figure out (or seeing) the borders to actually approach them? Vague memories of meaningful and motivating quotes. Freud might have said "the role of the artist is to go to the border (of reality?) and come back and tell the others about it?" How romantic. Or maybe I should use the other half of my brain when trying to think (and write) about this. Analytical thinking creating borders in my head.

-BLIEP!-

Aktuelle Überlebensstrategien von KünstlerInnen sind nur dürftig dokumentiert – und, wie wir oft beobachtet haben, am wenigsten Information kommt von ihnen selbst. Es scheint ein Tabu zu sein, sich darüber auszutauschen, wie sich in der Praxis eine Existenz ohne nennenswerte soziale Absicherung bei Alter, Krankheit oder mit Kindern gestaltet. (Auf die absurden Rahmenbedingungen der "Künstlerversicherung" muss an dieser Stelle nicht genauer eingegangen werden.) Noch größer ist das Fragezeichen, wenn es um Kulturarbeit plus Einkommensverhältnisse, Versicherung usw. im Ausland, auch in der EU, geht. Wer fragt oder antwortet schon darauf, welche Hürdenläufe den bei vielen KünstlerInnenbiografien beliebten Slash-Wohnorten (Wien/Berlin/New York) vorangegangen sind?

-BLIEP!-

Exit U-Bahn Schwedenplatz. She personally submits a last-second Bundeskanzleramt-Einreichung für Projekte im Ausland as I stumble through knee-high snow on the Praterstrasse. The undiagnosed neuronoma (tumor) in my currently uninsured right arm developed a year ago and continues to mutate. Canada sent a letter that the grundrechtliche Krankenversicherung expired as I haven’t been in the country for more than 6 months this year. I take a number and wait in the line with the other uninsured during emergency hours at the Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. It’s in the phonebook. Free advice is that it is serious and complicated enough that you have to make a decision soon. And next steps would cost a 4-digit figure.

Exit Rotterdam Centraal Station. She opens the BKA rejection letter for the Projekte im Ausland-Einreichung and we bike to the Erasmus University Hospital in the Dutch winter pouring rain. With a letter from the Hausarzt from the Pauluskerk – a church cum social service for illegals, junkies and homeless – we wait in line in the neurological department emergency room. Canada sent a letter that the Visa card is again over the limit. Advice is that it is serious and complicated enough that you have to make a decision soon and this advice was paid for by the "Stichting Koppeling van GG&GD;". Wonder what it costed...


-BLIEP!-

Nicht umsonst werden wir oft mit großen Augen angesehen, wenn wir berichten, dass wir es ohne vorherige Einladung einer Institution, eines Gastateliers oder von kultur2000artigen Programmen "gewagt" haben, die Heimatgrenzen zu überschreiten. Tatsächlich ist es , wie sich herausstellte, mehr als naiv, alleine an die Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit als EU-BürgerInnen zu glauben, die ja, wie man im so genannten Freizügigkeitsabkommen nachlesen kann, vor allem den erleichterten Austausch von Waren und Dienstleistungen meint.

-BLIEP!-

Kamer van Koophandel Rotterdam (= wirtschaftskammer rotterdam). die auskunft per email hat mir geraten, meine fragen doch bitte dort persönlich zu stellen. ich frage nach möglichkeiten und bedingungen, als österreichischer verein beispielsweise kulturelle aktivitäten in den niederlanden durchzuführen. bzw. erst mal generell, welche befugnisse (förderungen etc.) ein österreichischer verein mit entsprechenden vereinszielen in den niederlanden hat. kann ein österreichischer verein eine art zweigstelle/niederlassung in holland haben? darf ich europäisches vereinsrecht sagen? der herr an der infoservicestelle glaubt mir erst nach vorzeigen meines rotgoldenen passes, dass österreich mitgliedsstaat ist...

-BLIEP!-

Meine Schwester, Doktor und bald Professorin in Europa- und internationalem Recht, mailte mir schon vor 2 Jahren die Frage, welchen offiziellen Aufenthaltstitel wir in unserer Situation eigentlich haben könnten, auch weil die Bedingungen von EU-Land zu EU-Land variieren. In einem EU-Land (z.B. Österreich) aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige müssen sowieso bereits ab einer einmonatigen (!) Abwesenheit, auch in einem anderen "Mitgliedsstaat", mit Unklarheiten und Einschränkungen ihres Rechtsstatus rechnen.

-BLIEP!-

[werbeeinschaltung] mein ehemals begünstigter drittstaatsangehöriger mann und ich möchten uns herzlich bei der unabhängigen fremdenrechtsberatungsstelle Helping Hands bedanken. im jahr 2004, also noch kurz bevor hunderte eheschließungen durch das neue NAG illegalisiert wurden, halfen sie uns sehr mit situationsbezogenen auskünften. sie entsprachen im vergleich zu allen anderen von uns kontaktierten infostellen noch am meisten der realität – oder besser gesagt bürokratie – auf den ämtern. anfang 2006 illustrierte ein von ihnen kommentiertes neues NAG dessen absurditäten und (verfassungs-) rechtswidrigkeiten. lesen!

sie trösteten uns kürzlich auch nach folgendem telefonischen dialog mit der fremdenpolizei der bezirkshauptmannschaft: "wieso interessiert euch plötzlich unser einkommen? wir haben doch ohnehin nie staatliche hilfe in anspruch genommen..." antwort: "hahaa! na, dann wär sowieso alles aus!" www.helpinghands.at www.ehe-ohne-grenzen.at spenden!


-BLIEP!-

zur mittlerweile gestrichenen quotenfreien künstlerklausel im fremdengesetz: war relativ unbrauchbar, weil das gesamte einkommen nachweisbar ausschließlich aus "künstlerischer arbeit" gemacht werden musste. ich kann mich erinnern, dass die gruppe wochenklausur mal ein projekt initiiert hat, in dem diese "lücke" genutzt wurde, um niederlassungsbewilligungen für ausländerInnen als künstlerInnen zu erwirken. weiß jemand, was aus ihnen geworden ist?
www.wochenklausur.at/projekte/04p_lang_dt.htm


-BLIEP!-

Diesem System sich zwangsläufig unterordnende Kulturinstitutionen versagen in ihrer oft diskutierten Rolle als Strukturen oder Beschleuniger von kritischen und progressiven "internationalen" Kunstpraxen. Man/frau denke etwa an die Kriterien und Prozeduren für EU Kulturförderprogramme: ein 2 Jahre im voraus einzureichendes Projekt (welches diese Bezeichnung erst durch Beteiligung von mehreren finanzkräftigen institutionellen Partnern verdient) soll eventuelle kritische Töne tunlichst in einen EUrichtlinigen Gedanken verpacken und darf (ähnlich wie bei gentrifizierenden Stadtteilprojekten) ja keine Konflikte thematisieren oder gar auslösen. Die grassierende Mode, Kunst als gesellschaftlichen "Gutmacher" einzusetzen...

-BLIEP!-

Unserer Erfahrung nach übernehmen semi-legale oder klandestine Infrastrukturen konkrete Funktionen, halbwegs selbstbestimmte – wenn auch genauso prekäre – Lebensumstände, in denen Kritik und Experiment Platz haben, zu gewährleisten. Wie z.B. in den Niederlanden (noch mögliche) besetzte Häuser bzw. deren legalisierte Nachfahren als Wohn-/Arbeitsplätze und Kulturräume, Schwarzarbeit fürs Essen, Fahrtgemeinschaften zum Reisen, unabhängige Beratungsstellen für Wohn- oder Fremdenrecht, Internet und pre-paid Handies zur Kommunikation...

-BLIEP!-

es ist doch eh so angenehm in der stadt. alle gehen zur arbeit, verdienen ihr geld, gehen damit dann einkaufen und miete und strom zahlen. bürotürme werden dunkel, in wohnhäusern flackert das breitband tv-licht. dann gibt es zum beispiel noch studenten, die in den universitäten etwas lernen, damit sie dann... siehe wie oben. die stadt gönnt uns aber auch den luxus von kunst und kultur, die uns ein bisschen vom eintönigen alltag ablenkt, und da muss man schon dankbar sein, denn das ist nicht überall so. drum gibt es auch theater und clubbings und eine sichere u-bahn dahin und zurück, auch nach geschäftsschluss. die leute, die diese sauber machen, können froh sein, denn daheim im ausland würden sie nicht soviel verdienen wie bei uns.

warum muss es jetzt diese chaoten geben, die nichts fürs wohnen und die kultur und das ganze zahlen wollen? sie sagen, sie machen sich das alles selber und dabei beziehen sie doch die sozialhilfe von unserem steuergeld. nein, da muss man schon sagen, in dem fall kann man der polizei schon mehr befugnisse einräumen, um das einzudämmen. es geht schließlich um die öffentliche ordnung – sonst könnte ja jeder daherkommen und zum beispiel in ein leeres haus einziehen. für obdachlose, alte und behinderte gibt's doch heime und für künstler, wenn sie gut sind, ateliers vom staat. es ist doch alles geregelt, wir leben im wohlstand, was regen die sich auf?
KOMMT ALLE DAHER!


-BLIEP!-

Klar ist aber auch, dass solche Lebensmodelle natürlich immer auch das altbekannte Dilemma der Vereinnahmung durch neo-liberale und kapitalistische Konzepte in sich tragen. Solange wir nur minimale Rechte einfordern wollen oder können, tragen wir dazu bei, dass PolitikerInnen sich nur allzu leicht mit Verweis auf die anscheinend doch praktizierbare "Flexibilität und Selbständigkeit" von BürgerInnen sukzessive der Verantwortung und Hilfestellungen des Staates entledigen können.

-BLIEP!-

(KNOCK ON THE DOOR) Yes, we have to have another emergency basis democratic house meeting about the problem. Mike is becoming again dictating what can and can not happen in our semi-legal pub. Tomorrow is no good. We have a sidejob painting in the attic of the Dutch family where we usually clean for 5 hours per week. Also have to tell them that 9 Euros/hour is just not enough to make it through the week. Naja, we did just pick up another cleaning job (and said 10 Euros!) also on Thursdays but it is in the north and when we’re finished it’s dark and the police are fining bikes without a light. Tomorrow, also got to call more directors of cultural organisations to sign the reference letter confirming that the house is a subcultural breeding ground. The Dutch have a tendency to let you wait a few weeks before answering an email. Just hope that this 1998 Powerbook wakes up again tomorrow morning. Spent most of last week installing programs on a borrowed back-up computer. Then the monitor died. But the scanner works so the "Portfolio van 25 Jaar Culturele Activiteiten" should be possible by the weekend. If Jan can translate my English into Dutch. Hmm, reminds me that the Kunsthalle should be sending their German 2006 portfolio materials for translation somewhere end of November. No, not going to the Anarchist Book Market in Utrecht this weekend. However there is the book presentation on Sunday... have to do the maillist... and stock up the bar again. Who cares what Mike says! Can I borrow your car? Can you drive? I don’t have an EU license. Let’s also buy the beer and wine for the press conference when we present the alternative renovation plans. Put it off until January? No chance: IT HAS TO HAPPEN NOW. And... don’t spread the word... I’ll probably have to long-distance file for bankruptcy in Canada in January. But that’s after we’re back from Vienna. Really need to have a check-up at the doctor and dentist. These E-cards aren’t worth shit here. No, we haven’t booked those 29 Euro Sparnight tickets yet. You won’t believe it, the ÖBB site doesn’t let us book online for dates after the 9th December. Hmm, no other choice then. Let’s do the emergency meeting NOW. (DOOR CLOSES)

-BLIEP!-

Christine Schöffler und Peter Blakeney leben u.a. als KulturarbeiterInnen in der EU. www.why-rotterdam.tk

 
 

Erhältlich in folgenden Buchhandlungen:

  • a.punkt, 1010 Wien
  • Walther König, 1070 MQ
  • Anna Jeller, 1040 Wien
  • Phil, 1060 Wien
  • Leporello, 1010 Wien
  • Lentos, Linz
  • Pro qm, Berlin
  • b_books, Berlin

 

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