Glanz und Elend der Institutionen. Depot und Public Netbase am Scheideweg — IG Kultur

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Kulturrisse Ausgaben 04/2001 Kulturpolitiken Glanz und Elend der Institutionen. Depot und Public Netbase am Scheideweg
 

Glanz und Elend der Institutionen. Depot und Public Netbase am Scheideweg

F.E. Rakuschan

Nur wenige Wochen danach sind sie fast schon wieder vergessen: die Auseinandersetzungen zwischen den sogenannten Drittnutzern einerseits, wie bspw. Depot und Public Netbase, und der MuseumsQuartier Errichtungs- und BetriebsgesmbH (MQ E+Bges mbH) andererseits. Bekanntlich ging es in diesem Konflikt darum, ob jene Kulturinstitutionen, die sich aufgrund von Prekariumverträgen während der Bauzeit am Areal ansiedeln durften, nach der Kündigung dieser Verträge durch die MuQua-Leitung und nach Renovationsabschluss der Innenräume des Fischer von Erlach-Traktes dorthin wieder zurückkehren können. Nicht genug, dass die betreffenden Initiativen während der Bauzeit als quasi Gegenleistung für die erhaltenen Prekarien als attraktiver MuQua-PR-Faktor fungierten, gerieten sie nach dem Antritt der VPÖFP-Regierung auch noch zwischen die Fronten von Regierungs- und Oppositionsparteien.

Sowohl das Depot - Kunst und Diskussion >www. depot.or.at< als auch Public Netbase - Institut für neue Kulturtechnologien >www.t0.or.at< haben sich im Laufe ihres Bestehens zu angesehenen Unternehmungen im Netzwerk verwandter Institutionen in Europa entwickelt. Dass sich vor dem Neustart des MuQua - das künftig nach neoliberalen Vorgaben kräftig bewirtschaftet werden soll - für dessen Leitung die Frage stellt, ob Initiativen dieser Art überhaupt noch in das Package einer Kulturmaschine passen, war abzusehen. Denn sowohl Depot als auch Public Netbase haben sich mit ihrer Praxis als Institutionen positioniert, die die kritische Hinterfragung der Kunst da und der Neuen Medien dort, und in beiden Fällen mit all ihren Implikationen, glaubhaft und mit hohem Anspruch zu ihrem Programm gemacht haben. Wie, so stellt sich jetzt für alle Beteiligten die Frage, sollen sich solche Diskursplätze in eine Kunstkultur-Shopping-Mall integrieren?

Während des Schreibens an diesem Artikel erhalte ich ein E-mail von der Abteilung Marketing & Kommunikation im MuQua. Dieses enthält die Empfehlung der Quartier 21-Beratergruppe für diverse künstlerische, strukturfördernde usw. Unternehmungen, die sich für eine Ansiedlung am Areal beworben haben. Unter dem Abschnitt "Bisherige Drittnutzer" ist da zu lesen: "Es wird empfohlen, die Mietvertragsverhandlungen mit den bisherigen Drittnutzern (depot, public netbase, springerin, aica, Galerienverband, basis wien) zügig zu einem Abschluss zu bringen." Angeboten wird ein Mietvertrag auf zwei Jahre, der nach Beiratsempfehlung verlängert werden kann. Wohlgemerkt, die Quartier 21- Beratergruppe kann lediglich Empfehlungen aussprechen, die letztliche Entscheidung obliegt dem Direktor des MuQua, Wolfgang Waldner, der hier zusammen mit Kunststaatssekretär Franz Morak die schwarz-blaue Kulturpolitik exekutiert. Ob die betreffenden Institutionen in das MuQua je zurückkehren können, ist demnach noch immer offen. Und weiters die Frage, unter welchen Bedingungen und ob eine Rückkehr überhaupt sinnvoll ist. Hilfreich dafür wäre eine gründliche Analyse, die die betreffenden Kulturinitiativen mit ihrem Institutionsstatus beleuchtet. In meinem Beitrag kann ich dazu nur Anregungen geben.

Dass Institutionen dieser Art schon aus demokratiepolitischen Gründen unverzichtbar sind, darüber besteht weitgehend Übereinstimmung. Faktum ist aber auch, dass Institutionen grundsätzlich sowohl handlungsvermögende als auch handlungsbeschränkende Wirkung in politischen Prozessen zukommt. Und bei allen Debatten über die Rettung liebgewordener Einrichtungen, wie am Beispiel der Genannten, sollte keinesfalls der Blick für größere Zusammenhänge außer Acht gelassen werden. Halten wir dazu erstmal fest, dass die Relevanz einer Institution an ihrer Einflussnahme auf politische Prozesse gemessen werden muss. Entscheidende Kriterien dafür sind die soziale und symbolische Rentabilität einer Institution im gegebenen Kontext.

Kurz ein Rückblick: Als die Bundeskuratorin Stella Rollig 1994 das Depot am MuQua-Areal gründete, konnte sie damit auch glaubhaft machen, dass es ihr dabei um die Schaffung eines Diskursplatzes geht, der mit der Zeit die Theoriedefizite in der Wiener Kunstszene ausgleichen soll. Ganz anders stellt sich das beim Neustart des Depot im Jahre 1997 dar. Bevor das Depot unter dem nachfolgenden Bundeskurator Wolfgang Zinggl in die Räumlichkeiten des vormaligen Kunstraums übersiedelte, war es schon Gegenstand eines Deals zwischen der Ex-Bundeskuratorin und Zinggl, und wurde somit zum Zankapfel in der Wiener Kunstgemeinde. Dabei ging es allen HauptdarstellerInnen weniger um den Nutzen für ein größtmögliches Gemeinwesen, sondern mehr um das eigene individuelle Kalkül. Auch seitens jenes Personenkreises in dieser Auseinandersetzung, der grundsätzlich berechtigte Vorbehalte gegen die Übernahme des Depot durch den neuen Bundeskurator äußerte.

Allerdings wie allen Insidern bestens bekannt, ging es ihnen vor allem darum, den quasi direkten Zugang zum nächsten Bundeskuratorenetat zu bekommen. Ihr Favorit, der Kunstkritiker Christian Kravagna, gerüchteweise schon Wochen vor dem Entscheid als "der Neue" gefeiert, fand sich schlagartig mit der Nominierung von Zinggl mit seiner Klientel enttäuscht im Out. Eine unrühmliche Rolle als Wortführer der selbsternannten Dissidenten spielte dabei der Herausgeber der Kunstzeitschrift springer (später springerin), Georg Schöllhammer, der von Zinggl, der selbst eine eigene Publikation herausgeben wollte, keine budgetäre Unterstützung zu erwarten hatte. Schöllhammer, ehemals Kunstressortleiter der Tageszeitung Der Standard, stellte in diesem Streit nicht nur sein Konterfei, sondern auch reichlich Statements der rosafarbenen Zeitung zur Verfügung, wobei der Autor, der Standard-Kulturredakteur Trenkler, auch nicht davor zurückschreckte, auf die maßgeschneiderten Anzüge von Zinggl hinzuweisen.

Verschiedene Communities mit ursprünglich gemeinsamer Grundorientierung differenzierten sich in der Folge weiter aus, was keinesfalls allein auf diese Vorfälle zurückzuführen ist. Dennoch gingen dem Depot für die Weiterarbeit erstmal emergente Synergien aus dem Begründungsumfeld verloren. In der Rollig-Ära noch eine basisnahe Kulturinitiative mit verschiedenen ProgrammmacherInnen, bestätigte der neue Verein bald die Befürchtungen seiner einstigen Gegner. Forderten dieselben noch die Trennung der Funktionen Leitung und Finanzierung sowie eine konsequente Öffnung des Depotvereins, konnten sie nun bestenfalls im Status von Geförderten in gleich doppelter Abhängigkeit auf das Programm Einfluss nehmen.

Aber auch Personen, die einem egoistisch-rationalen Interaktionsstil zusprechen, müssen im Institutionsbetrieb schnell lernen, dass die Befolgung eines Regelwerks im Dienste eines allgemeinen Interesses langfristig mehr nützt, als die kurzfristige Verfolgung von Eigeninteressen. Somit ist alles noch gut geworden.

In der Public Netbase wurden etwa nie Arbeitsplätze für Ex-Bundeskuratoren geschaffen, der Begründungszusammenhang ist aber eng mit dem des Depot verknüpft und es gibt einige Parallelen im Entwicklungsweg. Das Kalkül, durch die Besiedelung des Mu-Qua möglichst viel vom symbolischen Kapital eines künftigen Kulturzentrums für die eigene Unternehmung gewinnen zu können, ist voll aufgegangen. Ein vorerst geglückter Coup also.

Nicht ohne Anstrengungen erlangten beide Kulturinitiativen über die Jahre eine gewisse Führungsrolle im Ranking linksliberal-intellektueller Foren in der Wiener Kunstszene. Ausreichend mit Ressourcen in verschiedenster Hinsicht ausgestattet, waren sie auch durch die MuQua-PR kontinuierlich in den Medien präsent.

Unter der rot-schwarzen Regierungskoalition mit Einschränkungen von dieser wohlwollend bedacht, gab es gute Aussichten, als Vorzeigeeinrichtungen im imperialen Setting der MuQua-Maschinerie, langfristig gesehen auch tatsächlich handlungsvermögend auf kulturpolitische Prozesse einwirken zu können. Unter Schwarz-Blau wurden Depot und Public Netbase schlagartig zu symbolischen Hochburgen der Widerstandkultur gegen die Regierung. Und egal wovon Zivilgesellschafts-Phantasten so träumen, ohne die im institutionellen Umfeld gewachsenen Ansprüche in die Diskussion politischer Gremien transferieren zu können, um sie möglichst mit entsprechender Abstimmungsmehrheit in administrative Verfahrenswege zu verankern, können Effekte auf die Politik schwer nachgewiesen werden. Als quasi Gegenmittel für die aktuelle politische Realität in Österreich gilt für Depot und Public Netbase, wie für viele andere Kulturinitiativen auch, das Prinzip Hoffnung und Weiterkämpfen.

Über die Jahre hin gab es eine gewisse Konditionierung bei der Klientel, Depot und Public Netbase mit dem symbolischen Mehrwert des Areals zu verbinden. Der nicht zu unterschätzende Bonus der MuQua-Adresse ist jetzt erstmal weg. Und unter den gegenwärtigen Umständen wird das Gemeinwesen für die Institution zum Unsicherheitsfaktor eigener Legitimation, mit der Frage: Hat sich das Publikum tatsächlich vorrangig an den Inhalten orientiert? Kurzum beide, Institution und Gemeinwesen, sind in dieser Situation zu Lernprozessen gezwungen, was in dynamischen Sozialzusammenhängen mit temporalisierter Komplexität vor allem heißt, dass diese Prozesse unter Zeitdruck schnell erfolgen müssen. Jetzt kommt es auch darauf an, in welchem Maße die Umorientierung in der Institutionsleitung und im Gemeinwesen synchron laufen und wie gut die Kommunikation zwischen beiden funktioniert.

Rund um die erste Eröffnungswelle des MuQua Ende Juni dieses Jahres hat eigentlich einzig Public Netbase auf die neue Situation offensiv reagiert. Vielleicht auch mangels anderer Alternativen, denn die Verständigung zwischen der MQ E+BgesmbH und dem Institut für Kulturtechnologien stand zu diesem Zeitpunkt bereits auf null. Auch dazu beigetragen hat, dass die SPÖ die Public Netbase inzwischen als kulturkämpferischen Vorposten für sich rekrutiert hatte, und die Wiener Finanzstadträtin Brigitte Ederer dem Netbase-Leiter Konrad Becker im Frühjahr 2000 eine Förderung in der Höhe von 5,9 Millionen ATS versprach, mit der das Überleben nach dem Finanzierungsstopp der Bundesregierung gesichert werden sollte. Als MuQua-Direktor Waldner im Sommer 2001 mit einer Räumungsklage drohte, konnte die Netbase allerdings unter Beweis stellen, dass eine Institution neben Geld noch weitaus mehr braucht. Nach Vorgabe eigener Corporate Identity wurde im Hof gegenüber dem Depot ein Camouflage-Zelt aufgestellt, das mit vom Militärkommando NÖ. gesponserten Sandsäcken umgeben war und auf dessen Transparenten die Freiheit der Medien gefordert wurde.

Aber egal, was das konkret heißen möge, die Gefolgschaft versammelte sich zu Widerstandsveranstaltungen vor dem Zelt. An einem Tag gab es Lesungen und an einem anderen wurde zum ´Volkstanz´ geladen, wobei das MuQua-Gelände kräftig beschallt wurde. Das Pathos eines Militärzeltes und Losungen, die einem leeren Signifikanten zur Ehre gereichen, konnten einem kritischen Blick sicher nicht standhalten. Aber die Mittel reichten vollauf für den Zweck: der Konflikt wurde in diversen Medien behandelt. Mit dem Zuspruch zu den Veranstaltungen wurde aber auch deutlich, dass eine Institution vorrangig als Bedeutungssystem funktioniert, als sinngebende Schnittstelle von Ideen und Verhaltensstrukturierungen für ein bestimmtes Gemeinwesen. Denn neben ihrer instrumentellen Funktion sind Institutionen auch Vermittler von Leitideen darüber, wie sie sich selbst wahrnehmen. Institutionell repräsentierte Gemeinwesen sind so gesehen Selbstbeobachtungsinstanzen der Gesellschaft.

Das kann freilich auch dem Depot nicht abgesprochen werden. Obwohl auch ohne fixe Zusage für den Weiterbestand im MuQua bedroht, verhielt sich das Depot aber eher ratlos. Wenn auch ironisch gemeint, wurden "Kasteiende Morgenandachten" veranstaltet, Beginn jeweils 5.30 Uhr, die an drei Tagen den Gegenpol zu den offiziellen Eröffnungsspektakeln im MuQua bilden sollten. Das Depot braucht eben keine martialischen Juso-Gesten, sein politischer Schutzpatron sind die Grünen.

Als Public Netbase neben den schon erwähnten Maßnahmen auch mit "Aussendungen der Kunstsektion" ihre Netzgemeinde bediente - Aussendungen á la Kommunikationsguerilla zwischen Verfremdung und Überidentifizierung -, machte sie zugleich einsehbar, dass sich im Krisenfalle auch progressiv vermeinende Initiativen in ihrem Positionierungsrahmen konservativ verhalten, also ohne eigentlich irgendwie zu überraschen. Das ist im konkreten Fall durchaus positiv zu bewerten. Denn um überhaupt ein Gemeinwesen instituieren zu können, muss eine Kulturinstitution speziell dieser Art eine klar identifizierbare politische Agenda aufweisen und - ganz allgemein - ein erforderliches Maß an ideologischer Erwartungssicherheit und Orientierung aufbringen können. Das schließt keineswegs aus, dass Institutionen immer Logiken ihrer Änderbarkeit und damit auch der Veränderungsrichtung enthalten, wie ja die bisherigen Entwicklungswege der genannten Beispiele zeigen. Nur naiverweise können diese Wege bloß auf die Intentionen von HandlungsträgerInnen bzw. der Institutionsleitung zurückgeführt werden. Vielmehr sind sie multifaktoriell bedingt und, einfach gesagt, immer ein Zusammenspiel von Intention, Zufall und Evolution.

Depot und Public Netbase haben hier einerseits eine sehr fragmentarische Darstellung gefunden; notwendigerweise, versteht sich. Mit einem komplexen Ansatz, der nach Glanz und Elend der Institutionen fragt, haben sie andererseits über Gebühr Aufmerksamkeit gefunden. Vor allem da, wo einzelne Personen genannt sind und es Darstellungen gibt, die bei sozialen Verteilungskämpfen schlichtweg normal sind. Geradezu rapide relativiert sich der Stellenwert von Kulturinstitutionen im Zusammenhang politischer Prozesse unter einer komplexen Sichtweise. Denn Institutionen sind für Individuen lediglich ein winziger Teil einer zum Handeln auffordernden Umwelt. Das ändert sich auch nicht für Organisationen unter einem strukturalistisch-kulturalistischen Ansatz, der nicht nur formale und informelle Regeln politischer Prozesse unter dem Institutionsbegriff fasst, sondern ihn auch auf kognitive Muster, Moralvorstellungen, Normen und Symbole ausweitet. Wenn auch in Diskussionen eher Verwirrung stiftend, zeigt dieser Ansatz, dass eine klare Abgrenzung zwischen Politik und Kultur nicht möglich ist. Ergänzend dazu möchte ich noch anführen, dass Politik Teil der Kultur ist, die wiederum nur im Zusammenhang von Kommunikation und Medien zu verstehen ist.

Bei aller Aufregung um das Sein und Nichtsein bestimmter Kulturinitiativen soll nicht übersehen werden, dass Institutionen, als Organisationsform verstanden, keine autonome Wirkung entfalten können, weil sie selbst nur ein Reflex sozialer, ökonomischer und kultureller Verhältnisse sind. Unser politischer Verstand verbietet uns aber grundsätzlich an ihrer Sinnhaftigkeit zu zweifeln, denn die Möglichkeiten hinsichtlich ihrer Policy- und Politics-Dimension machen sie unersetzlich. Freilich soll dabei nicht vergessen werden, dass es eine Vielzahl von Institutionen gibt, die je nach Beobachtungsstandort in ebenso großer Zahl sehr fragwürdige Ziele verfolgen. Mit einem demokratiepolitischen Anspruch lässt sich aber ganz allgemein sagen, dass gerade das gegenwärtige Auseinanderdriften von Sozial- und Systemintegration aufgrund der Globalisierung die Institutionalisierung lokaler demokratischer Kräfte in den Nationalstaaten erfordert. Unter diesem Aspekt sind Depot und Public Netbase mit ihren bislang klaren kulturpolitischen Agenda uverzichtbare Einrichtungen. Und das gilt, in meiner Sichtweise, solange sie nicht von dieser Orientierung abrücken, egal ob sich ihr Standort im oder außerhalb des MuQua befindet.

Seit Anfang Oktober haben sowohl Depot als auch Public Netbase ihre Übergangslocations eröffnet, beide in nächster Nähe zum Museumsquartier: Depot, Breitegasse 3; Public Netbase t0, Burggasse 21.

F.E. Rakuschan ist freier Autor mit Schwerpunkt Medien/Kunsttheorie

 
 

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