Migration und Kulturarbeit — IG Kultur

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ALLE AUSGABEN

 

Migration und Kulturarbeit

Kulturrisse 03/2006

Kulturarbeit von MigrantInnen? Die aktuelle Ausgabe trägt bestehende antirassistische Öffentlichkeiten und AkteurInnen in der Kulturarbeit zusammen und wirft einen hoffentlich letzten Rückblick auf 6 Jahre schwarz/blau/orange Amtszeit.

VorRisse

VorRisse

Projektteam fields of TRANSFER
EinRisse

Die österreichische Linke muss aufs Land gehen

Ein Interview mit Alex Demirovic und ein Kommentar von Elisabeth Mayerhofer Von alten korrupten Politikmustern und neuen Bündniskonstellationen und warum die österreichische Linke aufs Land gehen muss.
Oppositionen

Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft. Zur kulturellen Praxis von MigrantInnen

Mark Terkessidis MigrantInnen befinden sich als Subjekte nie da, wo sie ein hegemonialer Blick auf der Suche nach den immer gleichen Klischees verortet.
Oppositionen

„Let It Be Known“ Die eigene Geschichte selbst schreiben

Gespräch zwischen Araba Evelyn Johnston-Arthur, Ljubomir Bratic und Stephanie Njideka Iroh „Verborgene Geschichte/n – Remapping Mozart“: Über die Möglichkeit radikale und kritische Positionen ins Mozart-Jahr einzubringen.
Oppositionen

Migrantische Kulturarbeit: verqueeren? Politische Kulturarbeit von Migrantinnen abseits national festgelegter Räume

Vlatka Frketic In dem „Angesprochen werden“ als migrantische KulturarbeiterIn liegt eine Anerkennung ihrer Existenz und damit auch die Möglichkeit der Entwicklung von Strategien für eventuelle Handlungs- und Rezeptions(spiel)räume, die der Reduktion bzw. Funktionalisierung entgegenwirken können.
Oppositionen

Wir wollen keine isolierten Inseln darstellen. Medienarbeit als Teil migrantischer Kulturarbeit

E-Mail-Interview mit Simon Inou Kulturarbeit bedeutet für mich, mitzumischen und starre Horizonte sowie Strukturen aus der Wahrnehmung der MigrantInnen zu reflektieren.
Oppositionen

Über die Nutzung des Kapitals! Reflexion der Zusammenarbeit zwischen maiz und KUPF

Rubia Salgado und Stefan Haslinger Zwischen KUPF und maiz ging es nicht um das Herstellen und Aufrechterhalten einer harmonischen Beziehung. maiz wollte die Ressourcen und das politische und symbolische Kapital der KUPF für den Kampf um eine hegemoniale Stellung nutzen.
Sputniks Exits

Überraschung – wir ziehen keine Zähne!

Marty Huber sputniks exits
Sputniks Exits

Einvernehmliche Vereinnahmung?

Radostina Patulova sputniks exits
Kulturpolitiken

Wir klagen an! Brief an die Öffentlichkeit

Daniela Koweindl und Martin Wassermair Unser entflammter Protest ist nicht bloß der Aufschrei einiger weniger verzweifelter Seelen. Das Wagnis wird großes Gehör, die Wahrheit eines Tages den Zuspruch der Massen finden.
Kulturpolitiken

Österreich und Weltpolitisches. Im Wahlkampf 2006

Burghart Schmidt In Österreich ist Unterhaltungswert ein Politik-Leitseil. Und man meint ja gern, der Clown sage die Wahrheit...
Kulturpolitiken

Der Konsens im vermeindlichen Dissens. MigrantInnen als Objekt rassistischer Wahlkämpfe - und als Subjekte der Konfrontation

Ljubomir Bratic Der Wahlkampf ist der einzige Punkt, wo der alles beherrschende und depolitisierende, eigentlich apolitische Konsens sich selbst als Dissens der Öffentlichkeit präsentiert.
Kulturpolitiken

Heimat. Eine Leerstelle

Marlene Streeruwitz Die Erkenntnis, daß Begriffe wie Heimat politischem Handeln zugrunde liegen, entlarvt Politik und macht sie unmöglich.
Kulturpolitiken

Eins, zwei, drei. Lasst die Leute frei! Polizeiprobleme und Medienspektakel

Clemens Christl Nach dem missglückten Anschlag in Ebergassing wurde sowohl in den Medien als auch quer durch alle parlamentarischen Parteien das altbekannte Rechts = Links-Schema erneut absolut gesetzt und inhaltlich für einige Jahre mit der Gleichung Oberwart = Ebergassing gefüllt.
Kulturpolitiken

Die Wiedergeburt des Parteimediums im Creative Industries-Outfit. Kritische Öffentlichkeit, Medienkrise und Subventionspolitik

Beat Weber Statt der Wiedergeburt des Parteimediums im Creative Industries-Outfit braucht es eine Förderung kritischer Öffentlichkeit, und zwar mit selbstkritikfähigen Strukturen.
Kulturpolitiken

Das wirst du nie verstehen. Auf der Suche nach Filmpolitik

Eva Simmler Trotz internationaler Reputation österreichischer Filme auf Festivals sieht die nationale Fördersituation trist aus.
Kulturpolitiken

It's not a feature, it's a bug. Netzförderung Marke „Eigenbau“

Peter Riegersperger und Sarah Schönauer Wenn sich die Fördernehmer gegenseitig Gelder zuteilen, hat das nichts mit Partizipation oder Demokratie zu tun. Es ist sogar ein Mechanismus, der dazu geeignet ist, demokratische Kontrollen und Regulative auszuhebeln.
Fokus

Verwaltungsreform Now!

Monika Mokre und Paul Stepan Die Politik macht politische Vorgaben und die Verwaltung setzt diese Vorgaben dann in konkrete Maßnahmen um. Theoretisch ist alles ganz einfach, oder etwa nicht?
Kunstpraxen

Hurra, ein pinkes Pinkelbecken! Zum Denkmal für lesbischwule und transgender Opfer des Nationalsozialismus in Wien

Marty Huber Die Farbe Rosa war die Modefarbe der letzten Saison und stellt von sich aus keinen Bezug her - ein dreieckiges Becken hätte vielleicht wenigstens so getan als ob...
Kunstpraxen

Die Kartografierung des Sozialen als atmosphärisches Spektakel. Zur Installation „Küba“ von Kutlug Ataman

Oliver Ressler Atamans Ausgangspunkt ist wieder sein Interesse an außergewöhnlichen Randexistenzen unserer Gesellschaft, er versäumt es aber eine tief greifende Kritik an den sozio-politischen Verhältnisse zu üben.
Kosmopolitiken

Krieg und Sprache. Zur Ökonomie der Begrifflichkeiten in einer Welt globaler Auseinandersetzungen

Konrad Becker Wörter sind Waffen, und in diesem Krieg geht es um Themenhoheit, die Definitionsgewalt über Begrifflichkeit und die Kontrolle der Sprache als Teil von Informationsdominanz.
Kosmopolitiken

god save king kong. zum hype der creative industries

raimund minichbauer so massiv der creative industries-hype einerseits erscheint, gibt es andererseits auch formierungen transnationaler kritischer positionen.
Kosmopolitiken

Kolonialdisney und die Profis der Differenz. Zum neuen Museum kulturalistischer Stereotypen in Paris

Tina Leisch Hat sich auch an der arroganten Haltung des Eurozentrismus seit den Völkerschauen nicht viel geändert, so hat der Eurozentriker doch gelernt, ab und zu Césaire zu zitieren.
 
 

Erhältlich in folgenden Buchhandlungen:

  • a.punkt, 1010 Wien
  • Walther König, 1070 MQ
  • Anna Jeller, 1040 Wien
  • Phil, 1060 Wien
  • Leporello, 1010 Wien
  • Lentos, Linz
  • Pro qm, Berlin
  • b_books, Berlin

 

Kulturrisse -

Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik

 

seit 1996

Oppositionen
gegenhegemoniale Konzepte und Unternehmen im zivilgesellschaftlichen Bereich

Kulturpolitiken
kritische Kommentare zu neuesten Entwicklungen der Kulturarbeit, Kulturpolitik, Kulturfinanzierung und der Kulturverwaltung

Kunstpraxen
Schlaglichter auf gelungene künstlerische Interventionen

Kosmopolitiken
Andocken an Diskurse jenseits der Grenzen des Nationalismus

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