Jenseits der Kultur: Politik der Übersetzung
Kulturrisse 02/2006
Kultur als Kitt einer europäischen Identität? Probleme und Möglichkeiten kultureller Übersetzung in Zeiten der Kulturalisierung.
VorRisse
Therese Kaufmann
EinRisse
Ein Interview mit Maurizio Lazzarato und ein Kommentar von Martin Wassermair
Was es heißt, 10, 20 oder gar 50 Mal im Jahr den Job zu wechseln...
Oppositionen
Boris Buden
Unsere Gesellschaften und daher auch unsere Wahrnehmung der politischen Realität wird kulturell gerahmt.
Oppositionen
Rastko Mocnik
Kulturalisierung als Mechanismus der Zerstörung der politischen Sphäre.
Im Zeitalter kultureller Identitäten ist der „Volksgeist“ entweder ein vormoderner Überrest oder der irreduzible Kern einer einzigartigen
Erfahrung.
Oppositionen
Hito Steyerl
Benjamins Konzept der Übersetzung verschiebt die Definition einer Politik der Übersetzung radikal. Es verortet Übersetzung ganz unverblümt im Kern einer wesentlich allgemeineren Fragestellung: Wie beziehen sich Menschen auf die Welt?
Oppositionen
Stefan Nowotny
Wie aber stellt sich ein solcher Zusammenhang des Ausdrucks, in dem die Frage der Übersetzung zu verorten wäre, im Kontext jener Theoriebildungen dar, in denen der Begriff der „kulturellen Übersetzung“ heute in Verwendung ist?
Oppositionen
Encarnación Gutiérrez Rodríguez
Wie spüren wir der (Un-) Übersetzbarkeit sozialer Positionalitäten in Begegnungen nach, die auf einer angenommenen gemeinsamen Identität beruhen?
Oppositionen
Dieter Lesage
Eine Dritte-Welt-Allianz, die auf der Bühne einer demokratisch organisierten Weltpolitik die
westliche Vormacht brechen
könnte, bringt
LiberaldemokratInnen ins Schwitzen.
Sputniks Exits
Marty Huber
sputniks exits
Sputniks Exits
Radostina Patulova
sputniks exits
Kulturpolitiken
Brian Holmes
Man bekommt nicht
jeden Tag die Chance,
eine brandneue globale
Infrastruktur zu besetzen,
die vom Militär-
Infotainment-Komplex
der einzigen verbliebenen
Supermacht des
Planeten erfunden und
perfektioniert wurde.
Kulturpolitiken
Martin Birkner
Mit dem
Widerspruch zwischen
notwendiger Absicherung
gegenüber Angriffen
von „Draußen“ und
dem Anspruch, eben
FREIraum zu sein, müssen
BesetzerInnen wohl
noch eine ganze Weile
umgehen.
Kulturpolitiken
Martin Wassermair
Die Notwendigkeit der
KUPF ist alleine schon
deshalb unbestritten,
weil die Welt, die sie
umgibt, ihre Existenz
erfordert.
Kulturpolitiken
Den Diskurs über
Felder wie Migration, öffentlicher Raum, Arbeit voranzutreiben? Der Innovationstopf versucht's... Ein Interview mit VertreterInnen der KUPF zum KUPF-Innovationstopf.
Fokus
Elisabeth Mayerhofer, Monika Mokre
Demokratie ist etwas Gutes. Das Einzige, was ein bisschen stört, sind die BürgerInnen.
Kunstpraxen
David Guttner
Widerstandsformen während der Nazi-Zeit, wie das
Verstecken von Deserteuren
und politischen
Nazigegnern, sind eine
Besonderheit in der
Geschichte des gesellschaftlichen
und politischen
Widerstands.
Kunstpraxen
claudia bosse
theater ist ein labor
zum erlernen gesellschaftlicher
praxis und
ästhetischer strategien.
Kunstpraxen
Sabine Kock
...auch
Boulevards, auch Musical
ist politisches Theater
– es ist nur ein Theater,
das systemimmanent
und systemlegitimierend
ist, es ist nicht
kritisch, d.h., es versucht
nicht, über das
System hinauszudenken
oder es zu verändern. Es
legitimiert den Status
quo.
Kosmopolitiken
Jens Petz Kastner
Warum weder Rick aus Casablanca noch Stiller von Max Frisch etwas über die Spanische Revolution erzählen.
Aus Anlass des 70. Jahrestages.
Kosmopolitiken
Ava Bromberg
ArbeiterInnenkontrolle in Venezuela, Handlungsfähigkeit in der Kunst – Dario Azzellini und Oliver Resslers
Videoinstallation 5 Factories – Worker Control in Venezuela im Berkeley Art Museum.