True Stories? Dokumentarismus Revisited — IG Kultur

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True Stories? Dokumentarismus Revisited

Kulturrisse 01/2006

Von (vermeintlicher) Neutralität und Unparteilichkeit, oder auch dem vagen Anspruch an eine wie immer geartete „Objektivität“ in dokumentarischen Filmen.

VorRisse

VorRisse

Markus Griesser und Martin Wassermair
EinRisse

“Israel wird mit der Hamas sprechen, und die Hamas wird mit Israel sprechen”

Ein Interview mit Ronnie Shenda und ein Kommentar von Stefan Nowotny „Israel wird mit der Hamas sprechen, und die Hamas wird mit Israel sprechen“
Oppositionen

Jenseits dokumentarischer Doktrin. Leichtes Plädoyer wider den dokumentarischen Ernst.

Ascan Breuer Die Frage nach der Vermittlung von Wirklichkeit ist immer auch eine Frage nach der Art und Weise der Reproduktion von Wirklichkeitskonstruktionen.
Oppositionen

Nachhaltigkeit und Aktualität. Zum Erfolg des politischen Dokumentarfilms aus Österreich.

Dominik Kamalzadeh Der politische Dokumentarfilm erweist sich als zunehmend beliebteres analytisches Gegenmittel zur schnell gelieferten Meldung.
Oppositionen

Wie viel Objektivität verträgt der ORF? Zur Zensur des Dokumentarfilms „Artikel 7 – Unser Recht!“.

Daniela Koweindl Doch dann kam alles anders: Der Film war bis heute im ORF nicht zu sehen. Statt dessen nebulose Hinweise: Etwas an diesem Film sei nicht objektiv, eine Neufassung notwendig.
Oppositionen

Based on a true Story. „Das Unbestreitbare“ als Faustpfand des Fiktiven.

Kurt Hofmann Die "wahren" Geschichten im Film beginnen mit Einschüchterung und verlangen vom Publikum einen Blankoscheck in Sachen Authentizität.
Oppositionen

Körper in Aktion, Film und Video. Einige Anmerkungen zu "Oh Sensibility" und "Der Schlaf der Vernunft".

Michaela Pöschl Filmdokumente der Körperkunst auf der einen, mit Körper und Kamera inszenierte Videobilder auf der anderen Seite...
Sputniks Exits

Alliance to Kill

Marty Huber sputniks exits
Sputniks Exits

Stolpern Sie jetzt!

Radostina Patulova sputniks exits
Kulturpolitiken

Die Stiftung, der Staatssekretär und die Bank.„Küba“ – eine kulturpolitische Reise.

Beat Weber, Therese Kaufmann Die Stiftung, der Staatssekretär und die Bank kooperieren bei „Küba“ voll mit kritischer Kunst und betreiben Spektakel-Wirtschaft.
Kulturpolitiken

Zwischen Festungsmauern. Das Haus der Geschichte muss den Aufrüstungsphantasien im „Kampf der Kulturen“ entrissen werden!

Martin Wassermair Das Haus der Geschichte läuft Gefahr, eines Tages zwischen Militärkomplexen und nuklearen Aufrüstungsphantasien, zwischen staatlichen Geschichtsrevisionismen und Festungsmauern für den "Kampf der Kulturen" festgezurrt zu sein.
Kulturpolitiken

Die Gedanken sind frei. Zur Kulturpolitik der SPÖ.

Elisabeth Mayerhofer Populistisches Wolfsgeheul einerseits und die pragmatische Bekämpfung von Symptomen statt des Entwurfes umfassender Alternativen andererseits.
Kulturpolitiken

Künstlersozialversicherungsfonds. Wer nichts hat, wird zur Kasse gebeten und ist auch kein/e KünstlerIn.

Sabine Kock Angesichts des ohnehin kleinen und äußerst restriktiven Förderinstruments verkehrt der Fonds mit seinem aktuellen Gebaren seinen Grundzwecke und wendet sich mit bürokratischer Schikane als Kontrollinstanz gegen das eigene Klientel.
Kulturpolitiken

"TKI open" - Ein Fördertopf für politische Kulturarbeit

Markus Griesser TKI open - die Kulturförderschiene aus Tirol - zielt darauf ab, eine größere Sichtbarkeit von politischer Kulturarbeit zu erzeugen. Ein Interview mit Vertreterinnen der TKI zum „TKI open 06“
Fokus

Filmindustrie. Eine interkontinentale Verwechslung.

Paul Stepan Filmindustrie - Hollywood - Glitzer - Prunk, dank dem Copyright. Das gilt aber nicht für Europa und schon gar nicht für Österreich...
Kunstpraxen

Ausgetrickst und Eingenommen. Eine feministische Raum-Pflege in 2 Arbeitsgängen.

ArchFem Mit der Konstruktion eines „natürlichen Geschlechtsunterschiedes“ regelte man(n) den Zugang zur Öffentlichkeit. Die Exterritorialisierung von Frauen und so genannter Weiblichkeit aus dem Öffentlichen und Politischen wurde damit zur Grundvoraussetzung moderner Staatsbildung.
Kunstpraxen

Wege nach Ravensbrück. Eine Innenansicht auf zwei Ausstellungsprojekte.

Katrin Auer, Daniela Gahleitner, Sylvia Köchl, Christa Putz Es waren die Überlebenden des KZ Ravensbrück selbst, die den Anstoß zur Ausstellung des Jahres 1999 gaben und die das Lager auch in Österreich (wieder) zum Begriff machen wollten. In ihrem „Vermächtnis“ haben diese Frauen uns alle aufgefordert, gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Verbrechen zu arbeiten und aktiv in den Diskurs der Erinnerung einzugreifen.
Kunstpraxen

„Eine angebotene Zigarette gewinnt das Herz (der Südländer) im Nu“[1]. Das „Projekt Migration“ in Köln.

Ljubomir Bratic Die Grundidee der Ausstellung war, sich interdisziplinär einem Bereich in den westlichen Gesellschaften zu nähern, der sonst eher für die Fremdenpolizei, SoziologInnen und HelferInnen für Objektivierungen aller Art reserviert scheint: dem Bereich der Migration – sich diesem Bereich zu nähern und womöglich seine Struktur zu verändern.
Kunstpraxen

kinoki-Mehrfachbelichtungen. Dziga Vertov und der Versuch eines revolutionären Kinos.

kinoki Wer hält die Kamera, wer macht den Schnitt? Wer spricht? Wer wird wovon gesprochen? Welchem Publikum soll was gesagt werden?
Kosmopolitiken

Praktizierte Kritik an der Institution. Der Fall Kunstverein in Hamburg.

Michel Chevalier, Cornelia Sollfrank, Nana Petzet, Frank Stühlmeyer, Claudia Reiche, Rahel Puffert Ein Beispiel, wie eine basale demokratische Organisationsform, ein Verein, dessen Mitglieder alle Jubeljahre die Stimmen für ihren Vorstand hergeben, von mächtigen Schichten stiller Übereinkünfte überdeckt wird.
Kosmopolitiken

Umschiffte Probleme. Zur Protestaktion „TAMM TAMM Künstler informieren Politiker“ (KiP).

Rahel Puffert Anstatt zu fragen: „Welchem vorgefertigten Konzept von Politik oder Kunst gehört das Projekt an?“, schlage ich vor, die Frage umzudrehen und zu formulieren: „Welches Kunstund Politikverständnis vermag das Projekt mir und anderen zu eröffnen?“
Kosmopolitiken

Das Sarajevo Filmfestival. Zu den ökonomischen Rahmenbedingungen von Filmschaffenden in Südosteuropa.

Haris Aliefendic Die Filme und ihre Thematiken sind nicht vom Krieg zu trennen. Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme, die aus den ehemaligen jugoslawischen Republiken kommen, sind mittelbar oder unmittelbar mit dem Krieg verbunden.
Kosmopolitiken

Neoliberaler Standard. Zur Lateinamerika-Berichterstattung in der hiesigen Presse.

Jens Petz Kastner Die Hegemonie äußert sich aber am besten dort, wo ihre Spuren weniger vermutet werden. So beispielsweise in der Lateinamerika- Berichterstattung der als linksliberal geltenden Tageszeitung Der Standard.
Kosmopolitiken

Divide et Impera. Ein Interview mit Arundhati Roy.

Konrad Becker Die Schriftstellerin und politische Aktivistin Arundhati Roy im Gespräch über die Auswirkungen von ökonomischer Globalisierung und neuen Informationstechnologien (IT) auf den indischen Subkontinent.
 
 

Erhältlich in folgenden Buchhandlungen:

  • a.punkt, 1010 Wien
  • Walther König, 1070 MQ
  • Anna Jeller, 1040 Wien
  • Phil, 1060 Wien
  • Leporello, 1010 Wien
  • Lentos, Linz
  • Pro qm, Berlin
  • b_books, Berlin

 

Kulturrisse -

Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik

 

seit 1996

Oppositionen
gegenhegemoniale Konzepte und Unternehmen im zivilgesellschaftlichen Bereich

Kulturpolitiken
kritische Kommentare zu neuesten Entwicklungen der Kulturarbeit, Kulturpolitik, Kulturfinanzierung und der Kulturverwaltung

Kunstpraxen
Schlaglichter auf gelungene künstlerische Interventionen

Kosmopolitiken
Andocken an Diskurse jenseits der Grenzen des Nationalismus

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